GOOD TO KNOW

Nebenkosten bei Mietverträgen

Neben dem zukünftig zu zahlendem Mietzins sollten bei Abschluss eines Mietvertrages auch andere Kosten berücksichtigt werden.

Für Viele ist gerade das Mieten von Gewerbeimmobilien der erste Schritt in die Selbstständigkeit, besonders hier ist es wichtig die anstehenden Zahlungen im Vorfeld zu erwarten.

Vergebührung des Mietvertrages (Finanzamt)

1 % des auf die Vertragsdauer entfallenden Bruttomietzinses inklusive USt., höchstens das 18-fache des Jahreswertes, bei unbestimmter Vertragsdauer 1 % des dreifachen Jahreswertes. (Für Wohnimmobilien entfallen !!)

Der Bestandgeber (bzw. in dessen Vertretung z. B. der Makler, Hausverwalter, Rechtsanwalt oder Notar) ist verpflichtet, die Gebühr selbst zu berechnen und abzuführen. Bei befristeten Beistandsverträgen über Gebäude oder Gebäudeteile, die überwiegend Wohnzwecken dienen, sind die Gebühren mit dem Dreifachen des Jahreswertes begrenzt.

Provision (Makler)

Bei erfolgreicher Vermittlung des Abschlusses eines Mietvertrags durch eine Immobilienmaklerin/einen Immobilienmakler ist an diese/diesen eine einmalige Provisionszahlung zu leisten.

In der Regel muss die Mieterin/der Mieter die Maklerprovision leisten und nicht die Vermieterin/der Vermieter.

Höchstbeiträge für Provisionszahlungen:

Befristung bis 3 Jahre = 1 Bruttomiete + USt.
Befristung über 3 Jahre + unbefristete Mietverträge = 2 Bruttomieten +USt.

(Bruttomiete = Nettomiete + Betriebskosten (exkl. USt.))

Bei Immobilien die direkt über uns gemietet werden
sind keinerlei Provisionszahlungen zu entrichten!

Kaution

Die Kaution dient zur Sicherstellung von Mietzinszahlungen oder Beschädigungen am Mietobjekt. Üblich sind drei Bruttomonatsmieten.

Die Kaution kann der Vermieterin/dem Vermieter in Form eines Sparbuches oder als Geldbetrag übergeben werden. Wird sie als Geldbetrag übergeben, muss sie die Vermieterin/der Vermieter auf einem Sparbuch oder einer anderen gleichartigen Veranlagungsform fruchtbringend veranlagen.